PiratenTalk-Podcast #3: Batman und die Holy Schatzinsel

Beitragsbild PiratenTalk Podcast

Herzlich willkommen zum dritten PiratenTalk-Podcast.
In diesem Podcast geht es um News vom Couchpiraten-Blog, dem Comic “Batman – Das große Beben Teil 1” und dem Hörspiel “Die Schatzinsel”, einem Holy-Klassiker von 2016.

Den Podcast gibt es ab dem heutigen Sonntag, dem 07.01.2017 monatlich, immer am 1. Sonntag, bis spätestens 16 Uhr, hier auf diesem Blog, YouTube. Aber nun viel Spaß mit dem PiratenTalk-Podcast #3!

PiratenTalk Podcast #3: Batman und die Holy Schatzinsel

Der Piratentalk Sendeplan

Der PiratenTalk Podcast wird ab dem 07.01.2018 immer am 1. Sonntag im Monat auf diesem Blog erscheinen.
Die Themen gehen hier von Hörspielen, Hörbüchern, Comics, Bücher, Spiele bis hin zu Nerdkram und was sich Zuhörer so wünschen.
Eine Transkription des Hörbeitrages findest du ganz am Ende dieses Beitrages -> KLICK zum Skript

Inhaltsübersicht

00:00 Intro
00:24 Anmoderation
01:25 BlogNews
02:52 ComicTalk “Batman – Das große Beben (Teil 1)”
09:24 HörspielPirat Holy-Klassiker “Die Schatzinsel” (Folge 5)
14:45 Abmoderation
15:12 Musik: Der Couchpirat spielt Gitarre… “Swinging the Blues” aus dem Gitarrenlehrbuch “Blues You Can Use”

Podcast auf dem Blog

Verfügbar auf...

Weitere Informationen

Veröffentlichung: 06.01.2017
Sprache: Deutsch

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Mein Mikrofon-Set: Rode NT1-A
Mein Audio-Interface: Steinberg UR22
Mein Aufnahmeprogramm: Steinberg Cubase Artist 8.5
Mein Masteringprogramm: Steinberg WaveLab Elements 9.5
Podcast Post Production mit: WaveLab und Ultraschall 3 (Reaper)
Mein Videoschnittprogramm: Movie Studio Platinum 13
Waveform-Videos für YouTube: https://auphonic.com
Teste gerade: https://overpod.com

Transkription des Beitrages... Wenigstens so ähnlich: Mein Skript

{Intro}

{Anmoderation}

Ahoi an einem wunderschönen Sonntag und auf meinem wunderbaren kleinen Blog. Ich bin Michael von couchpirat.de und ich heiße euch herzlich willkommen bei meinem dritten PiratenTalkPodcast.

Auch dieses Mal habe ich einige interessante Sachen mit dabei. Wir sprechen über den Comic „Batman – Das Beben 1“, der Einstieg in die Nomansland-Reihe und über das Hörspiel „Die Schatzinsel“ aus der Holy-Klassiker Reihe.
Doch zuerst noch eine Ankündigung, ab dem heutigen Sonntag, kommt der Podcast alle 14 Tage und ich versuche ihn bis spätestens 16 Uhr hochzuladen. Der Podcast erscheint natürlich auf meinem Blog, couchpirat.de und wahrscheinlich auf YouTube.

Den Feed kann man über RSS und iTunes abonnieren, der Podcast ist aber auch bei Podcast.de und Blubrry.com gelistet.

Am Schluss könnt ihr dann noch mal eine alte Gitarrenaufnahme von mir hören, mindestens genauso schlecht wie im letzten Podcast. Das ist dann aber auch schon die vorletzte Aufnahme, eine habe ich dann noch.

{BlogNews}

Da der Podcast ja zu meinem Blog gehört, möchte ich natürlich auch die Gelegenheit nutzen, ein paar Sachen von couchpirat.de zu erzählen. Allerdings wird der Teil nicht sonderlich lang, weil ich den gerade recht spontan erfunden habe und auch nicht so richtig darauf vorbereitet bin.

Auf jeden Fall habe ich die letzte Woche zwei neue Artikel veröffentlicht. Der eine behandelt meine Erfahrungen mit Drittanbieter-Tinte im Tintenstrahldrucker, der andere ist ein Grundlagenartikel zum Thema Raspberry Pi, „Wie man mit Etcher und Win32DiskImager das Betriebssystem Raspbian installiert.

Gerade in letzter Zeit musste ich in mehreren Blog-Beiträgen dieses Thema immer und immer wieder erklären, daher wollte ich die RPi Grundlagen nun in eigene Beiträge auslagern um einfach darauf verlinken zu können.

In der nächsten Woche kommt die Rezension zum Thriller von Lorenz Stassen, Angstmörder (Buch und Hörbuch) und der nächste Grundlagenartikel „Wie man den SSH-Server unter Raspbian wieder (oder überhaupt) aktiviert.

{ComicTalk}

Ich bin schon immer ein großer Batman-Fan, was wohl daran liegt, dass er nicht so richtig Superkräfte hat, sondern sich alles selbst erarbeiten muss… oder halt kaufen.

Wie war der Gag beim Film Justice League? Flash fragt „Die anderen haben voll die Superkräfte und was kannst du so?“ – „Ich bin reich“…

Naja, dann startete im vergangenen November unter dem Hashtag CLCN die „Comic Lese Challenge November“, bei der ich dann mitgemacht habe, um mal ein paar Comics weg zu lesen. Das hat nur bedingt so geklappt, weil in ein paar Tweets wahnsinnig interessante Comics empfohlen wurden.

Da ging es dann eben auch um die Nomansland-Reihe, bei uns halt „Niemandsland“ die schon einmal recht erfolgreich in den 90er Jahren im Handel waren.

Was erfolgreich war, kommt oftmals wieder (bunte Leggings, geschmackvolle 80er und 70er Klamotten, Zauberwürfel) und so hat sich Panini wohl gedacht, dass eine Neuauflage von Nomansland wohl angebracht wäre. Nomansland gibt es übrigens auch auf CD als Hörspiel, wie ich finde ganz gut gemacht.

Wenn ich da mal darüber in einem Podcast darüber sprechen soll, dann schreibts in die Kommentare. Auch ob ihr die Reihe schon mal gelesen habt und was ihr davon haltet. Was ist euer Lieblingsband?

Nun beginnt Niemandsland nicht einfach mit einem zerstörten Gotham, sondern da gibt es einige Comic-Bände vorher, die Nomansland einläuten.

Einen davon habe ich jetzt hier vor mir liegen, der Start der Saga. „Das Beben – Band 1“, da gibt es dann noch einen zweiten Band, dann zwei Bände „Der Weg ins Niemandsland“ bis es dann mit „Niemandsland“ Band 1-3 weitergeht.

Band 4 und 5 erscheinen 2018, Amazon listet sie für 13. März und 12. Juni, ist also nicht mehr sonderlich lang hin.

Ok, das war jetzt eine ewig lange Einleitung zum eigentlichen Comic 😀

Also ich habe mir dann den ersten Band „Das Beben“ gekauft und war schon echt gespannt, wie die Story losgeht. Ich kannte Niemandsland bis jetzt nicht, wenigstens nicht als Comic.

Die Handlung ist schnell zusammengefasst, obwohl Gotham nicht in einer Erdbeben-Region steht, wird die Stadt trotzdem von einem ziemlich gewaltigen heimgesucht, was nahezu der vollständigen Zerstörung gleicht. Auch Wayne Manor und die Bathöhle sind massiv davon betroffen, weswegen Batman auch erst sehr spät in das Geschehen eingreifen kann, weil er ewig braucht, bis er aus der Höhle kommt.

Der erste Band fährt schon mal einige an Helden und Schurken auf, die dann zum Teil Hand in Hand arbeiten, um der Lage ein wenig Herr zu werden.

Man trifft auf Anarky, den ich bis jetzt tatsächlich überhaupt nicht so kannte, der mir jetzt aber auch nicht sonderlich sympathisch ist. Nightwing mischt mit, Robin sitzt im Flugzeug und versucht dann auch irgendwie nach Gotham zu kommen, auch taucht Azrael zwischendurch auf. Catwoman hat einen großen Auftritt, bei dem sie sich entscheiden muss, ob sie jemandem hilft und eines ihrer Katzenleben riskiert oder lieber ihre eigene Haut in Sicherheit bringt, Barbara Gordon übernimmt die Krisenleitung, da ihr Vater verschwunden ist.

Das ist dann nur mal so ein kurzer Heldenüberblick, irgendwie lässt sich halt fast jeder, der im DC Universum Rang und Namen hat, in Gotham blicken.

Natürlich auch Bösewichte. Ganz besonders das Blackgate Gefängnis an Gothams Küste wird sehr in Mitleidenschaft gezogen, was dazu führt, dass jede Menge Schurken von der Insel fliehen können. Das Blackgate-Gefängnis ist auch recht wichtig für die Geschichte, hier taucht dann Batman im wahrsten Sinne des Wortes auch zum ersten Mal richtig auf.

Zeichnerisch gefällt mir der erste Band tatsächlich sehr gut, aber da gibt es den einen oder anderen Zeichner, der nicht so ganz mein Fall ist. Gleich die erste Geschichte „Dichtung und Wahrheit“, in der ein Gefangener zum Blackgate gebracht werden soll und den Mitgefangenen Horror-Storys vom Tod Batmans, den er verursacht hat, zu erzählen.

Diese Erinnerungen des Gangsters sind total verstörend, Flint Henry hat die Traumsequenzen gezeichnet und das sieht wirklich gruselig aus. Jim Aparo war für die Realsequenzen verantwortlich und das sah gleich deutlich besser aus. Zeitweise kann man links auf der Seite die Erinnerungen des Gefangenen sehen, rechts dagegen die Real-Begebenheit.

Tolles Konzept und nachdem mich das erst mal ganz schön verstört hat, liegt an den Traumsequenzen, ist das tatsächlich gleich eines der Highlights für mich in diesem Buch.

Ansonsten ist der Comic sehr schön gezeichnet und es waren ja viele Zeichner und Texter an der Geschichte beteilig.

Ich kann euch „Das Beben“, sofern ihr das noch nicht habt, wirklich nur empfehlen.

Allerdings, da wurde ich auf Twitter bereits gewarnt, Nomansland wird ein teurer Spaß. Jeder Band kostet 25 EUR, da kommt man bereits auf knapp 100 EUR bis man überhaupt mal zur Hauptgeschichte Niemandsland kommt. Also ihr seht, billig wird das Vergnügen sicher nicht.

Aber wenn man nicht alle auf einmal kauft, dann geht das schon. „Band 2“ liegt schon mal im virtuellen Warenkorb und ich will unbedingt wissen wie es weitergeht.

{Hörspielpirat}

Diese Mal habe ich mich beim Hörspielpirat, HörspielTalk klingt irgendwie so sperrig, für ein ganz tolles Hörspiel aus der Holy-Klassiker-Reihe entschieden.

Wer sie nicht kennt die Holy Klassiker, das ist eine ganz spannende Hörspielreihe aus dem Hause Holy, David Holy ist der Herausgeber, die sich den großen Klassikern in der Literatur annimmt und in aufwendig produzierte Hörspiele mit erstklassig besetzten Sprechern umsetzt. Dabei halten sich die Hörspiele wirklich sehr nah an den jeweiligen Buchvorlagen.

Ich habe auf meinem Blog bereits zweimal ein Hörspiel aus der Holy-Klassiker-Reihe rezensiert. Zum einen Robin Hood, zum anderen Alice im Wunderland. Wer Lust hat, kann ja mal in die Rezensionen auf couchpirat.de reinsehen.

Die Geschichte der Schatzinsel dürfte vielen ja ein Begriff sein, irgendwie hat das Buch von Robert Lewis Stevenson schon fast jeder gelesen.

Los geht es in der Kneipe „Admiral Banbow“, die vom Held der Geschichte, Jim, und seine Mutter betrieben wird.

Als dann eines Tages der „Kapitän“ auftaucht, im Voraus bezahlt und sich in der Seemannskneipe niederlässt. Der mischt dann auch mit Regelmäßigkeit die Kneipenbesucher auf, worüber einer der weiteren Hauptcharaktere, Dr. Livsey wirklich Sorgen macht.

Dann taucht ein Blinder auf, der dem Kapitän den sogenannten „schwarzen Fleck“ übergibt, der weiß auch gleich, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat.

Der Kapitän hinterlässt eine Schatzkarte, was die Helden der Geschichte veranlasst, auf der extra dafür gecharterten Hispaniola in See zu stechen und in Richtung Schatzinsel zu segeln.

Natürlich ist klar, wo eine Schatzkarte und viel zu erwartendes Gold, da auch Bösewichte. Long John Silver, eingeteilt als Koch auf der Hispaniola, und sein Papagei Flint zetteln eine Meuterei an um eigene Kasse zu machen.

Auf der Schatzinsel angekommen, versuchen die Helden die Meuterei wieder im Keim zu ersticken. Auf einer Flucht entdeckt Jim dann den ausgesetzten Homer Simpson… äh ich meine Ben Gum… aber dazu gleich mehr… der Jim dann hilft, die Hispaniola verschwinden zu lassen.

Jim und Dr. Livsey bringen die Mannschaft gegen Long John Silver auf, der wird dann auf der Insel zurückgelassen.

Alles in allem ein wahnsinnig toll produziertes Hörspiel. Die Geräusche sind sehr gut, die Musik könnte fast nicht stimmiger sein und die Sprecher sind einfach erstklassig. Sind ja auch viele bekannte Stimmen mit dabei.

Wanja Gerick, bekannt als Synchronsprecher des Sam aus Supernatural oder als Kapitän der Hörspielreihe Heliosphere 2265, ist der Sprecher von Jim und macht seine Sache recht gut.

Ich bin ja ein Fan der Stimme von Udo Schenk, der den John Silver sprechen darf. Man hätte ihn kaum besser besetzten können, man nimmt Udo Schenk den Bösewicht einfach ab.

Immer öfter fällt mir Martin Kessler in Hörspielen auf. Da er im Moment irgendwie nicht mehr so häufig im Fernsehen zu sehen ist, hat er wohl sein Betätigungsfeld ein wenig geändert und mischt den Hörspielbereich auf. Er spricht übrigens den Dr. Livsey.

Das größte Sorgenkind der Sprecher ist Norbert Gastell in seiner Rolle als Ben Gunn. Ich hatte ja bereits vorhin mal angedeutet, Jim findet Homer Simpson im Wald. Nichts gegen Gastells Sprecherleistung, die ist wie der andere Cast ausgezeichnet. Sein Problem ist die berühmte Homer-Stimme, die auch in diesem Hörspiel deutlich an den Tag trat.

Ich mag Homers Stimme, und irgendwie passt sie auch zu einem Wahnsinnigen, der seit drei Jahren ausgesetzt auf einer Insel lebt, aber irgendwie stört mich die Stimme ja schon.

Auf jeden Fall kann ich das Hörspiel nur empfehlen. Das einzige was immer irgendwie schade ist, für die Hörspielreihe

scheint sich kaum einer zu interessieren. Ich meine, das muss ja nicht sein, denn sonst wäre sie bestimmt schon lange eingestellt worden. Aber auf den großen Vertriebskanälen wie Amazon oder Audible sind die Hörspiele, wenn auch nicht alle, zwar gelistet, aber Bewertungen haben sie wirklich nur ganz wenige.

Allerdings gibt es die Hörspielreihe auch in einem besonderen Vertriebsmodell, nämlich als Abo auf der Holy-Klassiker.de Website. Vielleicht werden die Hörspiele da ja besser angenommen.

Jetzt werde ich mir erst mal ganz schlaue Fragen überlegen und dann mal versuchen, den Herrn Holy zu einem Interview zu bewegen. Allerdings habe ich halt keine Interview-Erfahrungen und muss mich dem entsprechend gut vorbereiten, bevor ich den Hörspiel-Macher kontaktiere.

{Abmoderation}

{Musik}

{ENDE}

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