:: Gebloggt :: Kokosöl – Ja oder Nein?

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Manchmal ist es wirklich ein Drama.
Wenn man versucht seine Ernährung so weit wie möglich auf einigermaßen gesund zu trimmen, dann versucht man auch immer irgendwie alles richtig zu machen. Klar, man trinkt nur noch Leitungs- oder Mineralwasser, verwendet am besten keinen Zusätze und Fertigprodukte mehr, zum braten und kochen kein Sonnenblumen- oder Rapsöl oder andere schmierige Plörre.

Gerade an letztem Punk scheinen sich die Geister doch sehr zu scheiden und ich habe dann doch so die einen oder anderen Schwierigkeiten, das richtige Öl oder Fett auszuwählen.

Unbedingt ungesättigte Fette heißt es immer wieder. Viel Omega 3, kein Omega 6 bzw. das Verhältnis zueinander muss stimmen, gesättigte Fette sind schlecht für Cholesterin und Herz usw.
Für jeden Ernährungsexperten kommen aber wieder zwei andere, die alles mit recht brauchbaren Argumenten über den Haufen werfen wollen und teils können.

Jetzt habe ich vor einiger Zeit eine TV-Show von Comedian und Buchautor Patric Heizmann (Ich bin dann mal schlank) gesehen. Auch in dieser Sendung ging es, wie könnte es anders sein, um Öle und Fette. Öle wie zum Beispiel Sonnenblumenöl kamen dabei sehr schlecht weg, als heimlicher und gesunder Star wurde Kokosöl angepriesen.

Also dachte ich so bei mir, wenn dieses Öl wirklich so gut sein soll, dann will ich das auch ausprobieren. Also ab in den Bioladen und zum recht sportlichen Preis, rund 8EUR, ein Glas vom weißen Kokosgold gekauft. Allerdings soll das Öl lediglich zum kochen oder braten sein, für Salate bleibe ich dann doch lieber beim guten alten kaltgepressten Oliven- oder Traubenkern-öl. Ich wüsste aber ehrlich gesagt auch überhaupt nicht wie ich das, bei Zimmertemperatur doch sehr harte, Kokosöl Salat tauglich machen könnte. Man muss schon sagen, es riecht in der gesamten Küche verdammt lecker  nach Kokosnuss und Fleisch bekommt wirklich eine ganz leichte tropische Note. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein ;-)

Aber...

Die Ernährungswissenschaftler und Experten sind sich fast einig, sie warnen eindringlich vor dem Kokosöl. Gesättigte Fettsäuren sind Gift für den Körper, der Cholesterinspiegel steigt in schwindelerregende Höhen und das Herz wird unweigerlich sofort daran zu Grunde gehen. Harter Stoff, ein wahres Teufelszeug eben.
Natürlich verstecken sich die Kokos-Befürworter auch nicht unter irgendeinem Stein und bringen viele (für mich einleuchtende) Gegenargumente, die wiederum eindeutig FÜR dieses Öl sprechen.
Gründe wie  zum Beispiel antifungale, antibakterielle und antivirale Eigenschaften klingen doch auch nicht so wirklich schlecht?

Ernährung Kokosöl

Gesunde Ernährung könnte so einfach sein...

…wenn sich mal alle nur einig wären.

Liebe Leser, welches Öl oder Fett verwendet ihr beim braten oder kochen?
Ist Kokosöl wirklich so schlecht wie vielerorts behauptet wird? Stevia wurde doch auch von der Zuckerindustrie verteufelt, heute hält der Zuckerersatzstoff immer mehr Einzug in die deutschen Küchen.

Wünsche euch noch einen schönen Tag,
Michael, der Couchpirat

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